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Saisontipp Gemüse & Obst im Januar:

Gemüse: 

Chicorée, Chinakohl, Feldsalat, Grünkohl, Kohlrabi, Kürbis, Lauch, Möhren, Pastinaken, Pilze, Rettich, Rosenkohl, Rote Bete, Rotkohl, Rübchen, Sauerkraut, Schwarzwurzeln, Sellerieknollen, Steckrüben, Topinambur, Weißkohl, Wirsing, Zwiebeln

Obst:

Äpfel, Bananen, Clementinen/Mandarinen, Kiwis, Orangen

 


Saisontipp: Rote Beete

Die Rote Beete gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse, wächst kurz unter der Erdoberfläche heran und ist von der Form her meist rund oder birnenförmig. Sie ist auch für den eigenen Anbau gut geeignet. Vom Anbau bis zur Ernte dauert es ca. drei bis vier Monate. Die Saison beginnt im September und endet im November, lagern kann man die Rübe aber bis April und somit als Powergemüse im Winter nutzen.

Rote Beete enthält bekanntlich viele B-Vitamine, Folsäure, Kalium, Magnesium und Eisen. Außerdem wirkt der sekundäre Pflanzenstoff Betanin, der ihr die rote Farbe verleiht entzündungshemmend. Besonders in ungekochtem Zustand enthält Rote Beete aber auch reichlich Oxalsäure, welche im Körper zusammen mit Calcium Kristalle bilden kann, die sich dann in den Nieren ablagern können. Daher sollten Personen mit Nierenproblemen vorsichtig sein.

Es gibt vielerlei Möglichkeiten, die Knolle in den Speiseplan einzubauen, roh als Salat mit Äpfeln und Zwiebeln, im Risotto oder als Saft, Brotaufstrich oder Carpacchio. Aber vorsichtig bei der Zubereitung, die rote Farbe kann abfärben und Flecken hinterlassen.

Quelle: UGB 6/19


Literaturtipps:

Fachartikel des UGB über Geschmack: Warum wir essen, was wir essen

Medienkonsum hinterfragen: Schluss mit dem täglichen Weltuntergang. Wie wir uns gegen die digitale Vermüllung unserer Gehirne wehren. Prof. Dr. Maren Urner. 224 S., Droemer, München 2019, 16,99 €